Weinrebe, blaue Trauben, Vitis Vinifera Merlot – blau – Pflanzen – 00485 – Certi

Vitis vinifera „Merlot“ als Bonsai, nach dem Sie sich informieren oder der Ihnen geschenkt wurde, ist ein skurriler Weinstock, der bereits 70 bis 100 Jahre alt ist.
Französische Weinbauern haben diesen Vitis Bonsai gepflegt und im Laufe der Jahre hat dieser spezifische Vitis vinifera für eine reiche Traubenernte gesorgt.

Französische Weinbauern räumen auch viele Pflanzen aus ihren Weingärten oder hören mit der Produktion dieser Sorten auf. Unsere Gärtner wollen diese Pflanzengeneration nicht verloren gehen lassen. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, diesen Weinstock als Solitär-Vitis anzubauen. Die Weinstöcke werden in extra große Töpfe eingetopft. Nach einem halben Jahr sind sie dann stark genug angewurzelt.

Bei diesen eingetopften Pflanzen werden die Wurzeln zurückgeschnitten. Im ersten Jahr bilden sich an der Pflanze viele neue fragile Wurzeln. Nach einem Jahr verholzen sie. Dadurch verringert sich die Gefahr, dass die Wurzeln beim Umtopfen beschädigt werden.

Diese selektierten, kräftigen Pflanzen werden für Sie bereitgestellt, damit Sie sich an dieser Bonsai Vitis vinifera „Merlot“ noch jahrelang auf der Terrasse oder im Garten erfreuen können.

Wenn Sie diese Vitis verwöhnen, können Sie lange Freude und Spaß an Ihren eigenen gezüchteten Trauben haben.

Die Vitis „Merlot“ Bonsai-Traube hat eine dekorative Rebe mit fetten Blättern, köstlichen Trauben, interessanten Stängeln und auffallender Rinde. Die Sorte „Merlot“ blüht im Juni und produziert große, dichtbesetzte Trauben mit reizvollen kobaltblauen Früchten, reich an köstlichem Moschusaroma. Diese werden fast ausschließlich für die Weinherstellung verwendet. Diese Rebsorte ist kräftig und dicht, und die vielen Blätter biegen sich leuchtend rot im Herbst.

Trauben bevorzugen teilweise sonnigen und fruchtbaren, stark durchlässigen, alkalischen Boden. Volle Sonne ermöglicht bestes Wachstum, Blüte und anschließende Fruchtbildung. Pflanzen brauchen eine Zeit lang im Winter eine kalte Ruhephase. Im Sommer werden hohe Temperaturen bevorzugt. Sie sorgen für eine Topqualität des Obstes.
Regelmäßiger Schnitt ist für Gesundheit, Vitalität, optimale Blüte und Fruchtbildung erforderlich. Schnitt erfolgt am besten in den späten Wintermonaten. Gesunde Weinstöcke produzieren Trauben an den Reben.

Sonniger, warmer und geschützter Standort. Er sorgt für optimales Wachstum und üppige Fruchtbildung.
Ein solcher Standort kann eine Mauer, eine südlich ausgerichtete Hecke oder eine Pergola sein.
Wo die Vitis vinifera hochklettern kann, braucht ein solcher Weinstock viel Platz. Auch zur Überdachung eines Sitzplatzes mit vielen Sonnenstunden sehr geeignet.
Boden:
Die Vitis vinifera Bonsai mögen keinen moorartigen sauren Boden.
Am besten ist ein kalkreicher, lehmiger Boden. Die Vitis kann aber auch auf humushaltigem Sandboden angepflanzt werden.

Zwischen minus 20 Grad Celsius und plus 35 Grad Celsius.
Winterharte Gartenpflanze.
Wenn Pflanzen bei größerer Kälte im Winter im Topf stehen, gut nachgießen. Andernfalls gibt es durch Wind und Sonne Trockenheitsschäden. Vor kalten Luftströmen schützen.

Diese Vitis vinifera das erste Jahr im Topf stehen lassen und im Winter an einen gut geschützten Platz stellen.
Tipp: Vitis vinifera Bonsai. Wenn Sie diese Pflanze umtopfen oder im Garten einpflanzen wollen, müssen Sie darauf achten, dass die Wurzeln nicht abbrechen. Wenn Wurzeln abbrechen, müssen auch Blätter abgeschnitten werden. Das Verhältnis zwischen Wurzel und Blatt darf nicht gestört werden, da die restlichen Wurzeln nicht ausreichen, um das noch vorhandene Laub mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen.
Im ersten Jahr einen oder zwei Triebe bis zur gewünschten Höhe weiterwachsen lassen.
Bei erreichter Höhe die Spitze des Triebes wegschneiden. Im Winter können Sie diese Vitis bis zum ersten schönen Auge des Zweiges zurückschneiden. An dieser Stelle bilden sich im nächsten Jahr die ersten neuen Weintrauben.
Dünger: Früh im Frühjahr kalzium- oder kaliumreichen Dünger beigeben. Das ist für die Bildung der Weintrauben wichtig.
Die sogenannten Nährstoffe sind in verschiedenen Mengen verfügbar. Meistens die N+P+K Kombinationen: Stickstoff+Phosphor+Kalium.
Kaliumsulphat (CaSo4) ist ein wichtiger Nährstoff.
Tipp: Sie brauchen einen hohen Anteil an K oder Ca!
Je leichter die Zusammensetzung des Bodens (Sandboden) oder je kalkärmer der Boden ist, desto mehr nimmt die Geschmacksqualität der Weintrauben ab. Nur ein guter warmer Sommer gleicht die Unterschiede aus.
Im Boden anwesende und notwendige Nährsalzkonzentrationen und auch die Feuchtigkeit des Bodens sind für die Entwicklung des Wachstums ausschlaggebend. Bei einer niedrigen Konzentration an Nährstoffen wächst das Laub üppig, das heißt: Bildung von Zweigen, Stängeln und Blättern.
Die Vitis vinifera setzt zu viel Energie in Laubentwicklung um.
Zu viel Blatt ist ein Nachteil für das Wachstum der Früchte. Es bildet sich dann weniger Fruchtansatz, die Trauben bleiben auch länger feucht und zeigen schneller Pilz- und Schimmelbefall. Die Missbildung der Früchte nimmt zu.
Wasserbeigabe regelmäßig. Der Gartenboden oder die Erde im Topf sollte feucht aber nicht zu nass sein. Vor dem nächsten Gießen die Pflanze trocken werden lassen!

Pflege der Vitis vinifera im Sommer:
Weinreben müssen geleitet werden. An Mauern oder an einem Sichtschutzzaun können Sie am besten horizontal Drähte spannen. Verzinkter Draht von zirka 3mm Dicke ist gut geeignet. Eventuell mit einem Holzrahmen für mehr Halt. Weinreben können jahrzehntelang produktiv sein. Also bitte robuste Materialien verwenden. Der Abstand untereinander sollte ungefähr 40 bis 50 Zentimeter betragen. An den Drähten werden die Weintriebe angebunden. Mit Kunststoffspangen werden sie entlang der Drähte gebunden. Dies geschieht durch Biegen des Weintriebs von der Pflanzenmitte aus.
Diese Triebe werden nach links wie auch rechts gebogen, wenn die Pflanze in der Drahtmitte gepflanzt ist. Einseitiges Anbinden ist natürlich auch möglich.
Je höher der Weinstock nach einiger Zeit wird, desto mehr Zwischenholzbretter oder Drähte müssen verwendet werden.
Die Weintriebe zwischen den angebundenen Holzbrettern oder Drähten werden an der Sprossachse weggeschnitten.
Im Sommer müssen regelmäßig neue Weintriebe zwischen den Querbalken bis auf ein Blatt des Weintriebes zurückgeschnitten werden. Jede zweite oder dritte Woche hat der Rückschnitt zu erfolgen.
Zu spätes Entfernen der überzähligen Triebe kann dazu führen, dass die Weintrauben braun werden und verschrumpeln. Dies wird dadurch verursacht, dass den üppigen Weintrieben die Wasserzufuhr entzogen wird. Auch die Färbung der Weintrauben lässt nach. Mit dem Ergebnis, dass die Trauben sauer bleiben. Dies führt zur sogenannten Stiellähme der Rebe.
Bitte sorgen Sie dafür, dass der Boden der Vitis vinifera im Sommer immer feucht ist, so dass für ausreichendes Mikroklima immer genügend Wasser verdampfen kann.
Regulierung der Weinreben:
Anfang Juni blühen die Weinreben. Die Blüte ist nicht auffallend. Für die Bildung des Fruchtansatzes ist ein Besuch der Bienen sehr wichtig. In Juli erscheinen kleine Weinreben mit Beeren. Nach kurzer Zeit fallen einige Beeren spontan ab. Das ist normal. Sie brauchen sich also keine Sorge zu machen. Wenn Sie größere Weintrauben wollen, müssen noch mehr Trauben weggeschnitten werden. Vielleicht sind Sie ja zufrieden mit den kleineren Beeren.

Jetzt wird es Zeit für den Hobby-Winzer!
Jetzt muss entkernt werden. Mit viel Geduld und Ruhe ist jede Traube und jeder Stiel mit Beeren auf überzählige Beeren hin zu überprüfen. An jedem Stiel müssen Beeren weggeschnitten werden, zirka 9 Beeren pro Stiel ist genug. Sind es noch zu viele Trauben, ist es besser, einige zu entfernen. ERGEBNIS: Große und wachstumstaugliche Trauben, die sich mit Weintrauben der Spitzenklasse im Obstladen messen können.
Stutzen vor der Ernte!
Für die Färbung und Verbesserung der Haltbarkeit ist das Stutzen von Bedeutung. Hier werden die Triebe mit den Weintrauben um ungefähr 20 bis 30 Zentimeter zurückgestutzt. Dieser Rückschnitt darf erst erfolgen, wenn die Früchte der Reben (Weintrauben) ihre volle Farbe haben!
Mehr Sonnenlicht hilft bei einer schnelleren Reifung und Zunahme des Zuckergehalts in den Trauben. Der maximale Zuckergehalt bei der Ernte der Trauben beträgt selten mehr als 16%.
Die Traubenernte im deutschen Klima fängt ab Mitte September an und kann bis zum ersten leichten Frost weitergehen. Nicht alle Weintrauben müssen auf einmal geerntet werden.

Rückschnitt im Winter:
Gleich nach dem Abfallen der letzten Blätter kann der Rückschnitt erfolgen. Das ist meistens beim ersten leichten Frost der Fall. Der Rückschnitt kann schließlich auf Mitte März verschoben werden. Tipp: Die Weintriebe bei mäßigem bis strengem Frost zurückschneiden.
In diesem Zeitraum befindet sich der Weinstock in der Ruhephase. Die Saftströmung in allen lebenden Teilen der Pflanze ist minimal.
Die Art und Weise des Rückschnitts hängt von der Traubensorte ab.
Faustregel: Der Stängel der weißen Traubensorten muss bis auf 4 oder 5 Augen zurückgeschnitten werden.
Der Stängel der blauen Traubensorten muss bis auf 2 oder 3 Augen zurückgeschnitten werden.
Diese Faustregel gilt nur für die Quertriebe. Alle anderen Triebe zwischen den Querbalken „im Freien“
können bis zur Triebmitte zurückgeschnitten werden. Achten Sie darauf, dass Sie die neuen Holzbretter oder Drähte (Querbalken) so wählen, dass die Weinreben in Höhe und Umfang wachsen können. Wenn kein Platz mehr ist, oder wenn die Weinreben zu hoch werden, können Sie die Triebe an der Spitze zurückschneiden.
Im Laufe der Jahre werden Sie bemerken, dass die Quertriebe verholzen und ihre typischen Verkrümmungen und Formen erhalten. Der jährliche Rückschnitt, wie oben beschrieben, hat zu erfolgen, weil es immer wieder genug „schlaffe Augen“ gibt.
Zapfenschnitt:
Zapfenschnitt ist eine Schnittform, die im Allgemeinen bei Weinreben zu verwenden ist.
Ausgangspunkt ist dabei, dass es schon Quertriebe gibt. Diese Quertriebe sind verholzt und haben eine braune Farbe. Auf diesen wachsen junge Triebe, die Früchte getragen haben. Beim Rückschnitt im Winter entscheiden Sie sich, welche Weintriebe Sie für das nächste Jahr behalten und welche zurückgeschnitten werden. Nur die dicksten und stärksten Triebe werden behalten.
Sorgen Sie für genügend Abstand untereinander. Dann werden die ausgewählten Weintriebe gekürzt, so dass 2 bis 3 Augen am zurückgebliebenen Stängelteil bleiben. Dies nennt man „auf Zapfen zurückschneiden“.

Guyot-Schnitt:
Bei dieser Art des Rückschnitts werden jedes Jahr am Anfang des Winters ein oder zwei Triebe selektiert. Der Rest wird ganz weggeschnitten.
Die selektierten Triebe werden zurückgeschnitten, bis eine Länge von 80 bis 100 Zentimetern erreicht ist. Diese Stängel werden horizontal angebunden. Die Länge der Triebe bestimmt die Anzahl austreibender Triebe im Frühjahr und ist für eine bessere Ernte ausschlaggebend. Diese Art des Rückschnitts ist vor allem für Traubensorten gedacht, die nicht so fruchtbar sind. Für Traubensorten mit weichen Trauben ist diese Art des Rückschnitts zu empfehlen.
Die übrigen Triebe müssen sich durch das Anbinden der neuen Querdrähte am sogenannten Kordon so nah wie möglich am Weinstamm befinden. Ein Kordon kann aus einem einzigen oder doppelten Drahtseil in ein oder zwei Etagen aufgebaut sein.

Wir wünschen Ihnen viel Lernspaß mit Ihrem Weingarten.

Weinrebe, blaue Trauben, Vitis Vinifera Merlot

Vitis Vinifera Merlot ein skurriler Weinstock, der bereits 70 bis 100 Jahre alt ist.
Französische Weinbauern haben diesen Vitis Bonsai gepflegt und im Laufe der Jahre hat dieser spezifische Vitis vinifera für eine reiche Traubenernte gesorgt.

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