03176

Kakteen, Cereus peruvianus Paolina

6.95

Aktuelle Grösse
Breite:
15 cm
Höhe:
15 cm
Größe des Pots:
12 cm
  • Cereus peruvianus Paolina wachsen zylindrisch, hat eine grüne bis dunkelgrüne Farbe, ihre kontrastierenden leuchtend weiss-gelben Stachel sind zierlich aber gefährlich, kurze stachelige Nadeln.
    Gesunde Pflanzen erkennt man an der Farbe, dem Glanz.

    Nicht vorrätig

    Artikelnummer: 03176 Kategorien: , Schlüsselworte: , ,

    Beschreibung

    Kakteen sind Sukkulenten und bilden eine Familie,
    die aus Nord-, Mittel- und Südamerika und aus Teilen Afrikas stammt. In der Natur wachsen Kakteen in vielen Gebieten an Stellen, an denen wir lieber nicht übernachten wollen. Sie wachsen in trocknen Gebieten, wie Einöden in Gebirgsebenen, in Steppen und auch als Epiphyt, beispielsweise in den Tropen. Epiphyten oder Aufsitzerpflanzen sind Pflanzen, die auf anderen Pflanzen wachsen. Es sind Kakteen in allen Arten und Größen, in skurrilen, dicken und breiten oder geradezu fragilen Wuchsformen. In jedem Gebiet gibt es Kaktusarten, die sich schnell und einfach an ihre Lebensbedingungen anpassen. Dadurch hat sich die Kaktusfamilie inzwischen zu 300 Gattungen mit über 4000 Arten entwickelt. Sie sind entfernt mit den Nelken verwandt. Sie brauchen aber keine Blätter, die während der Photosynthese nur kostbares Wasser abgeben. Kakteen sind hart im Nehmen! Zum Ausgleich der fehlenden Blätter sind Kakteen oft aufgeschwollen und schwammig und haben eine runde Form, so dass sie genauso viel Licht wie Blätter auffangen. Viele Arten haben eine gerippte Form, um wenigstens bei einzelnen Teilen der Pflanze für etwas Schatten zu sorgen. Manche Arten haben so viele Dornen, dass auch die Pflanze selbst vor der Sonne geschützt wird. Die Dornen gehören zu diesen Pflanzen und sind Bestandteil ihrer Überlebenstaktik. Sie schützen die Pflanze vor Hitze, Kälte und vor Fressfeinden. Eine dicke, weiche Pflanze voll Wasser wäre eine zu große Verlockung für Wüstentiere. Zudem führen sie auch Hitze ab, weil der Wasservorrat der Kakteen sonst zu schnell verdunsten würde. Außerdem absorbieren die Dornen auch Tau, so dass der Kaktus Feuchtigkeit aufnehmen kann. Viele Kakteen speichern Wasser in den Wurzeln. Die Pflanze selbst hat einen Schutzmechanismus entwickelt, um mit ihrem Wasservorrat längere Trockenzeiten aushalten zu können und die Verdunstung von Wasser auf ein Mindestmaß zu beschränken.

    Cereus peruvianus Paolina wachsen zylindrisch, hat eine grüne bis dunkelgrüne Farbe, ihre kontrastierenden leuchtend weiss-gelben Stachel sind zierlich aber gefährlich, kurze stachelige Nadeln.
    Cereus peruvianus Paolina kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika.

    Kakteen sind nicht die einzigen Sukkulenten. Sie kommen auch in anderen bekannten Familien vor wie Lilien, Agaven, Aloe, Gasteria und den Korbblütlern. Die Pflanzengattung Greiskräuter (Senecio) hat einige sukkulente Arten. Zur Familie der Crassulaceae, Euphorbiaceae und Mesumbryanthemumaceae gehören überwiegend Sukkulenten. Die meisten weichen dahingehend von Kakteen ab, dass sie ihre Wasserreserven lieber in saftigen Blättern als in Stielen und Stämmen speichern. Sukkulenten haben oft wunderschöne Farben und Formen. Der Wuchs variiert von strauchartig bis hin zu Formen mit wenig Blättern an kurzen Stielen in Bodennähe. Die Blüten variieren zwischen der Leuchtkraft der Mittagsblumen und der Aloen bis hin zu den zarten Farben mancher Wolfsmilchgewächse. Kakteen unterscheiden sich von anderen Sukkulenten durch die Areolen. Das sind Polster oder kissenförmige Knoten mit wolligen oder verzweigten Haaren und dornenartigen Blättern. Kakteen haben derartige verformte, kissenförmige Knoten.
    Trotz der großen Vielfalt ähneln Kakteen und Sukkulenten einander sehr, wenn es um ihre Bedürfnisse an die Umwelt und ihr Anpassungsvermögen an Trockenheit geht. Dadurch sind sie von unschätzbarem Wert in trocknen Klimazonen. Durch wenige Hautöffnungen verdunstet kein bis wenig Wasser. Außerdem können sie mehrmals ihr Eigengewicht an Wasser aufsaugen und speichern.
    Im Frühjahr und Sommer haben die kleinen, starken Kakteen unglaubliche Leuchtkraft. Gesunde Pflanzen erkennt man an der Farbe, dem Glanz, den kräftig leuchtenden und seidenweichen Dornen. Kakteen sind von März bis September glücklich, dafür sorgen genug Licht und Vitalität. Passen Sie beim Berühren der Pflanze auf – die harten Jungs lieben Distanz! Kakteen werden vor allem dann müde, wenn die Tage kürzer werden. Ihre biologische Uhr sagt: „ruhig bleiben, nicht mehr wachsen und zurück in den ‚Überlebenszustand‘. Feuchtigkeit festhalten und so wenig wie möglich Aktivität!“ Sie brauchen in dieser Zeit weniger Pflege und können ruhig ab und zu vergessen werden!

    Sie brauchen lediglich Sonne!
    – je mehr desto besser
    Im Sommer nach draußen bringen.

    Kakteen passen in jeden Raum, solange sie genug Licht bekommen. Bei zu wenig Licht wird das Wachstum gebremst und die Kakteen blühen nicht mehr. Sie brauchen Sonne (je mehr, desto besser) und einen perfekt entwässerten Boden, der reich an Nährstoffen ist. Pralle Sonne und extrem viel Licht kann Brennflecken auf der Pflanze verursachen. Kakteen in einer Glasschale oder im Glasgefäß sind regelmäßig etwas zu drehen. Sorgen Sie für eine Stelle mit gefiltertem Licht oder Halbschatten.

    Faustregel; Kein gießen im Winter.

    Kakteen lieben eine konstante Temperatur zwischen 20 °C und 30 °C. Temperaturschwankungen sind kein Problem, sofern die Erde ausgetrocknet ist. Manche Kakteen können Temperaturen bis -1 ° oder -2 °C vertragen, sofern die Erde ausgetrocknet ist. Besser ist es, die Pflanzen so zu behandeln, als wären sie nicht frostbeständig und sie nur in Gebieten mit sehr milden Wintern draußen stehen zu lassen. Bei zu viel Frost gefriert das gespeicherte Wasser im Kaktus. Die Pflanze wird dann weich und schwammig und kann durch Anschwellen selbst implodieren. Epiphytische Kakteen, Blattkakteen und Weihnachtskakteen sind nicht winterhart und gedeihen am besten in Hängekörben. Sie brauchen fruchtbaren, gut drainierten Boden und müssen bei warmem Wetter wieder gegossen werden. Als Faustregel gilt, kein Wasser im Winter. Kakteen auf der Fensterbank können aber einmal im Monat leicht gegossen werden. Nach der Ruhephase wollen wir Blüten sehen. Dann beginnen Sie also mit dem Besprühen der Pflanze – nicht zu viel auf einmal, sondern stets etwas mehr.
    Pfropfen
    Manche Kakteen wachsen sehr langsam, blühen sehr wenig und/oder tun sich bei der Bildung eines gesunden Wurzelsystems schwer. Hier ist es dann möglich, Kakteen zu pfropfen. Dabei wird dafür gesorgt, dass zwei verschiedene Kakteen an ihren Schnittflächen miteinander verbunden werden, bis sie zusammengewachsen sind.
    Beim Pfropfen geht es um den oberen Kaktus, genannt Pfropfreis. Dieses Pfropfreis wächst mit dem unteren Kaktus zusammen, anstatt Wurzeln zu bilden. Der größte Vorteil des Pfropfens ist, dass die Wuchsgeschwindigkeit des Pfropfreises drastisch zunimmt. Manche Arten wachsen etwa zehn Mal so schnell, wenn sie gepfropft sind. Oft sorgt das Pfropfreis auch für schnellere und reichlichere Blüte. Die beste Zeit zum Pfropfen ist in der Sommerzeit mit 2 gesunden Kakteen in der Wachstumsphase.
    Für den Unterstamm wird meistens ein Säulenkaktus (z.B. ein Trichocereus) verwendet. Beim Pfropfen immer ein scharfes und steriles Messer verwenden. Schneiden Sie den Kaktus, der als Unterstamm dient, in der richtigen Höhe (mindestens 10 cm hoch) ab und schrägen Sie ihn nach unten ab. Lassen sie den Kaktus dann in einem warmen Raum mit etwas Luftzirkulation ganz trocknen. Das kann ein paar Tage bis 2 Wochen dauern.
    Wenn die Schnittwunde völlig trocken ist, kommt der andere Kaktus an die Reihe. Schneiden Sie dann den oberen Punkt des Unterstammes horizontal ab (wiederum mit einem scharfen und sterilen Messer). Lassen Sie den Punkt noch liegen. Schneiden Sie jetzt den anderen Kaktus (Pfropfreis) in der gewünschten Höhe ab. Entfernen Sie den Punkt des Unterstammes und bringen Sie das Pfropfreis obendrauf an. Umsichtig vorgehen, doch so schnell wie möglich, um eventuelle Infektionen zu vermeiden.
    Drücken Sie die Kakteen leicht gegeneinander und sorgen Sie dafür, dass alle Luft herausgepresst ist. Verbinden Sie die Kakteen mit Klebe- oder Gummiband gut miteinander. Es empfiehlt sich, dies zu zweit tun. Stellen Sie die Kakteen dann 3 Tage lang in einen geschlossenen Behälter oder Sack mit hoher Luftfeuchtigkeit. In diesen 3 Tagen können die Wunden heilen und die Kakteen zusammenwachsen. Nach diesen 3 Tagen können sie herausgenommen und das Klebe- oder Gummiband entfernt werden.

    nur in Frühjahr und Frühsommer während des Wachstums üppig düngen und wässern.

    Wann Wasser beigeben ? wen die Erde oder Substrat der Kakteen volständigig ausgetrocknet ist!

    Das Gießen ist auf ein Mindestmaß zu beschränken: „weniger ist mehr“, ist hier die Devise! Vorzugsweise mit Regenwasser bei Zimmertemperatur gießen. Kakteen sorgen je nach Temperatur für Feuchtigkeitsausgleich. In einem kalten Raum brauchen Sie nicht zu gießen. Der Kaktus bekommt durch die Zimmertemperatur und die Luftfeuchtigkeit genug Feuchtigkeit. Von März bis September ist in der Wachstumsphase viel zu düngen (15% Phosphor, 30% Kalium, 15% Stickstoff und 40% sonstige Spurenelemente) und zu gießen. Große Kakteen brauchen wöchentlich Wasser. Danach gießen Sie weniger, bis die Pflanzen bei kälterem Wetter buchstäblich knochentrocken sind. Zwischen den Gießgängen den Boden völlig austrocknen lassen. Mitten im Sommer nicht mehr düngen.
    Kuglige Kakteen wie der „Schwiegermutterstuhl“ (Echinocactus Grusconii) vertragen sehr viel Licht und im Sommer auch direktes Sonnenlicht. Die auffallend großen und breiten Dornen, die Fingernägeln ähneln, sind manchmal durchsichtig und glänzen: sie dienen als UV-Filter für die Pflanze. Bei anderen Kakteen gibt es Arten mit einer wolligen Außenseite. Diese Härchen dienen auch als UV-Filter. Dunkle Arten vertragen Lichtintensität gut. Die dunkle Euphorbia kann auch an einer dunklen Stelle stehen. Nur dunkle Arten können an einer Stelle ohne Sonne stehen und brauchen dann auch weniger Wasser.
    Sukkulenten sind sehr geeignet für Töpfe und dann vor allem an Stellen, die zum Gießen schwer zu erreichen sind. Die Größe des Topfes muss an die Pflanzengröße angepasst sein. Bei einem zu kleinen Topf ersticken die Wurzeln. Bei einem zu großen Topf wird im Boden mehr Wasser gespeichert, was Wurzelfäule verursachen kann, wenn das Wasser nicht ablaufen kann. Verwenden Sie lieber Kunststofftöpfe als Tontöpfe. Ton ist porös, der Boden trocknet aber auch viel schneller aus. Sorgen Sie für Topferde, die reich an Nährstoffen ist. Sie können beispielsweise Kaktuserde mit Sand und etwas Kies vermischen.
    Die Form der Kakteen weicht von der Form traditioneller Pflanzen so ab, dass ein Platz im Garten sorgfältig zu wählen ist.
    In der Ruhephase im Winter müssen Sie diese Pflanzen vollständig austrocknen lassen, auch dann, wenn sie nicht in optimaler Verfassung zu sein scheinen. Machen Sie sich keine Sorgen. Im Frühjahr erholen sie sich gleich wieder nach dem ersten Gießgang.
    Fast alle Arten lassen sich leicht mit Stecklingen vermehren. Das Frühjahr ist dazu meistens die beste Zeit. Benutzen Sie immer ein scharfes Messer und schützen Sie die Hände vor den Dornen und Stecklingen mit Handschuhen. Arbeiten Sie immer mit beiden Händen. Viele Kakteen sind kopflastig und fallen leicht um. Rückschnitt erfolgt am Wachstumspunkt des Hauptstammes. Hier verzweigt sich der Kaktus. Unter diesem Punkt immer mehr abschneiden. Hier bildet sich nämlich später die Krone. Lassen Sie den Steckling und die Schnittwunde des Kaktus an der Luft trocknen. Der abgeschnittene Steckling braucht ein paar Wochen zum Trocknen. Die Unterseite des Stecklings schräg schneiden. Der Steckling bildet dann von der Kernmitte aus Wurzeln.
    Bis sich die Wurzeln gut entwickelt haben, nicht zu viel Wasser geben. Bei Wasserüberschuss faulen die Wurzeln, und der Kaktus kann von Botrytis befallen werden. Die Schildlaus ist ein anderer zu beachtender Schädling. Sie kann entweder den Wachstumspunkt eines Kaktus wegfressen oder die Wurzeln der Sukkulenten befallen. Bei Schildlaus sind die Wurzeln der Pflanze in ein Insektenbekämpfungsmittel zu tauchen. Wolllaus ist meistens weißfarbig. Es sind kleine, ovale Insekten, die eine wachsähnliche Substanz produzieren. Sie setzen sich gern auf Stecklingen, Wurzeln und den jungen Trieben fest. Schimmel- oder Bakterienbefall erkennt man an den dunklen Verfärbungen der Pflanze. Der Kaktus wird dann auch weich.

    blockimg1

    BESTELLEN UND ERNTE

    Heute bestellt, morgen im Haus? Nicht bei uns, unsere Produkte werden erst nach Ihrer Bestellung geerntet.

    blockimg2

    FRISCH GELIEFERT

    Dann versenden wir unsere Produkte
    direkt von der Gärtnerei,
    an Sie!

    blockimg3

    100% FRISCH

    Dadurch können wir als einzige 100% Frische garantieren. Und das finden wir am allerwichtigsten!

    blockimg4

    STOLZ DES GÄRTNERS

    Wir bieten unseren +- 600 Gärtnern gern einen ehrlichen Preis. Dafür suchen sie für Sie die allerbesten Blumen und Pflanzen aus.

    Haben Sie Fragen über unsere Produkte? Wir beantworten sie gern:

    E-mail: service@certi.de
    Telefon: 0031-416 69 25 20

    Jedem Werktag zwischen
    09.00-17.00 Uhr

    Folgen Sie uns:

    Möchten Sie über unsere Produkte auf dem Laufenden bleiben?

    Melden Sie sich für unseren Newsletter an!

    © Alle Rechte vorbehalten CERTI CARE B.V.