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Kletterpflanzen, Clematis patens Piilu

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Kletterpflanzen, Clematis Piilu macht sich prima neben bereits bestehender Bepflanzung wie Efeu (Hedera) oder Wisteria. Auch in Kombination mit beispielsweise Kletterrosen entsteht ein atemberaubendes Farbspiel.

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Beschreibung

Diese Hybride Clematis patens Piilu ist aus einer Kreuzung der Clematis patens und hat gewellte, sich überlappende Blütenblätter von rosa-roter Farbe. Die Blütenstaubbeutel sind zweifarbig. Die Blütenblätter spreizen sich. Dadurch entsteht eine schöne offene Blüte. Die sechs spitzen Blütenblätter sind gewellt und gezackt und bilden während der ganzen Blütezeit, die von Juni bis September dauert, einen wunderschönen Kontrast zu den gespreizten Deckblättern, Diese Art kann bis 1,5 m hoch werden.

Verleihen Sie Ihrem Garten oder Ihrer Terrasse mit der richtigen Kombination aus niedrigwachsenden Sträuchern und Kletterpflanzen eine charaktervolle Ausstrahlung. Die Clematis ist hierfür besonders geeignet. Die Pflanze blüht reichlich mit dekorativen Blüten und bildet zum Beispiel mit Kletterrosen eine prachtvolle Kombination.
Der deutsche Arzt und Naturwissenschaftler Philipp Franz Balthasar von Siebold (1796- 1866) war der erste Arzt, der in Japan Unterricht in westlicher Medizin erteilte und dort auch die Flora und Fauna erforschte. In den Niederlanden beschrieb er viele Jahre Pflanzen, wie zum Beispiel die Clematis, Hortensien und Azaleen und deren Einfuhr in Europa.
Viele Clematis-Kulturpflanzen stammen mindestens zur Hälfte aus der Patens-Familie – einer Sammlung aus holzartigen Kletterpflanzen, die im Frühjahr (Mai-Juni) an altem Holz blühen und/oder auf neuen Ausläufern im Sommer oder Frühherbst. Die Blätter sind einfach bis dreiblättrig, manchmal auch fünfblättrig oder gefiedert. Die Blüten dieser Art stehen aufrecht mit gespreizten Blättern und haben einen Durchmesser von 10-25 cm. Die Farbe der eiförmigen Tepalen variiert und ist weiß, creme, violett-rot, blauviolett oder purpurfarben. Die Intensität der Clematis-Blüte kann unterschiedlich je Art sein. Die Clematis patens ist besonders geeignet als Kletterpflanze, aber auch als Topfpflanze auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Vor allem die frühblühenden Arten kommen in Hängekörben oder dekorativen (Terrakotta)töpfen gut zu ihrem Recht.

Die Verwendungsmöglichkeiten der farbenreichen Clematis sind unbegrenzt. Die Pflanze macht sich prima neben bereits bestehender Bepflanzung wie Efeu (Hedera) oder Wisteria. Auch in Kombination mit beispielsweise Kletterrosen entsteht ein atemberaubendes Farbspiel. Eine kleine Ecke im Garten reicht schon zur Schaffung eines Blumenmeeres aus!
Obwohl die Pflanzen wenig Ranken bilden, sind sie doch in der Lage hochzuklettern, beispielsweise in Koniferen oder entlang Sichtschutzgitter. Die Triebe verholzen mäßig.

Wir haben für Sie eine Anzahl besonderer Arten ausgewählt. Unsere Gärtner veredeln viele neue Clematis-Arten, die weltweit geschützt sind und deren Vermehrung verboten ist. Diese Arten werden in einem 10 Jahre dauernden Verfahren zur Erzielung eines optimalen Ergebnisses getestet und vermehrt. Die Pflanzen sind dankbare Bewohner von Terrassen oder Gärten und blühen lange und reichlich. Certi wünscht Ihnen viel Freude mit dieser speziell für Sie ausgewählten Clematis!

Die Clematis braucht einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen feucht-kühlen, beschatteten „Fuß“. Der Boden sollte gleichmäßig feucht, humusreich, nicht zu sauer und gut durchlässig sein. Der pH-Wert darf nicht unter 5,5 bis 6 liegen. Die Pflanze ist gut gegen Trockenheit beständig. Wenn die Clematis an einer Stelle mit überschüssigem Bodenwasser steht, ist für gute Dränage zu sorgen. Zu viel Feuchtigkeit kann besonders im Winter zu Pilzkrankheiten führen.
Fast alle Clematis-Hybriden sind anfällig gegen Clematiswelke, eine Pilzerkrankung. Der Bodenpilz gedeiht gut auf lehmigen, verdichteten und zu nassen Böden, verstopft dann den Saftstrom in der Pflanze und lässt auch ältere Exemplare in kurzer Zeit vollständig absterben. Dies kann vermieden werden, wenn der Fuß der Pflanze an einem schattigen Platz steht und der Boden humusreich und gut durchlässig ist.

Winterhart, frostbeständig bis -25 °C. Winterschutz ist nur in offenen Lagen erforderlich. Ein leichtes Anhäufeln der Pflanze mit Erde, Kompost oder Laub oder mit ein paar Tannenzweigen reicht aus. Jungpflanzen sind im Winter immer mit einer Schutzschicht zu versehen.

Eine Clematis blüht reichlich und verbraucht somit viel Energie. Darum ist es wichtig, dass die Pflanze genug Wasser und Nahrung (meistens für Blühpflanzen) bekommt, bevor die Blüte einsetzt.

Pflanztipps für Clematis-Gruppen Diversifolia Flammula, Florida, Integrifolia, Jackmanii, Patens, Texensis, Viorna und Viticella:

– Diese Arten müssen etwas tiefer gepflanzt werden. Es ist dafür zu sorgen, dass der Wurzelstock 10 cm unter der Erdoberfläche gepflanzt wird. Dadurch wird der Wurzelstock geschützt, und können neue Wurzeln, die unter der Pflanze herauswachsen, auch im Boden Wurzeln treiben. Falsches Pflanzen kann zur Beschädigung und schließlich zum Verwelken der Clematis führen.
– Der Wurzelballen muss sich gut mit Wasser vollsaugen, bevor die Clematis im Topf oder draußen in Garten gepflanzt wird.

Rückschnitt erfolgt im Februar. Alle Triebe werden auf 30 cm zurückgeschnitten. Exemplare, die im Sommer blühen und noch für Nachblüte sorgen, können im Februar um ein Viertel bis zur Hälfte der Triebe zurückgeschnitten werden. Abgestorbene und schwache Zweige auch wegschneiden. Schnellwüchsige Arten sind öfter zurückzuschneiden. Alle vier Jahre ist ein starker Rückschnitt zur Verjüngung der Pflanze empfehlenswert.
Pflanztipps
– Vor dem Pflanzen Wurzelballen in Wasser tauchen
– Das Pflanzloch 2 Spaten tief auf 30-40 cm ausheben
– Für einen guten Wasserabfluss den Boden des Pflanzlochs mit einer Kies- oder Schotterschicht bedecken
– Für gute, nährstoff- und humusreiche Erde sorgen
– Clematis austopfen und so tief einpflanzen, dass der Wurzelhals (= Übergang von der Wurzel zum Trieb) ca. 5-10 cm aus dem Boden herausragt. Nicht auf den Wurzelballen drücken und dafür sorgen, dass er nicht aufreißt!
– Einen Stützstab (z. B. Bambusstock) für die Pflanze zum Spaliergerüst führen
– Niedrige Pflanzen rund um den Stamm stellen und damit für Schatten sorgen
– Clematis gut angießen und in den nächsten Wochen mäßig feucht halten
Wenn die Clematis etwas tiefer gepflanzt wird, bleiben die Wurzeln kühl und werden somit durch den Boden geschützt. Im Boden bleibt die Pflanze gesund. Pflanzen Sie Sträucher oder beispielsweise Rosen in der Nähe des Wurzelstocks der Clematis. Damit wird für Schatten gesorgt. Wenn der Wurzelstock beschädigt oder zu fest aufgebunden ist, oder wenn Tiere an ihm knabbern, ist die Pflanze gegen Pilzerkrankung anfällig. Krankheitserreger im Boden führen dann zur Clematiswelke.
Clematiswelke

Die Clematiswelke ist ein großes Problem bei Clematis-Kulturpflanzen, vor allem bei den großblütigen und an altem Holz im Frühjahr blühenden Hybriden, wie Exemplare aus der Lanuginosa- bzw. Patens-Gruppe. Die zahlreichen Wildarten der Clematis sind etwas robuster, genauso wie die Clematis-Hybriden die auf jungem Holz wachsen, wie die der Jackmanii-Gruppe. Der Grund dafür ist die teilweise enge Verwandtschaft mit der Clematis viticella. Einige Arten, die von der Internationalen Clematis Gesellschaft empfohlen werden, sind nicht so anfällig gegen diese Krankheit. Auszuschließen ist sie jedoch nicht.

80% der Frühjahrshybriden werden später im Garten von der Clematiswelke befallen. Was können Sie tun, um dieses Übel soviel wie möglich zu vermeiden?
Die folgenden Tipps helfen dabei, die Welke wesentlich zu reduzieren:
• Kräftige, zweijährige Pflanzen in Töpfen von 2 oder besser noch 3 Litern ein Blattpaar tief pflanzen.
• Schwache oder geknickte Triebe beim Pflanzen und in den Folgejahren im Frühjahr gleich über dem Boden wegschneiden.
• Alte Blätter, die im Frühjahr noch an den Pflanzen hängen, entfernen.
• Von unten her braun werdende Blätter in der Vegetationszeit ebenfalls wegschneiden.
• Benutzen Sie eine scharfe Gartenschere.
• Befestigen Sie die Pflanze am Fuß gut mit Hilfe eines Stockes oder einer Kletterhilfe. Die Welke dringt meist über beschädigte Stellen am Stamm ein. Je weniger die Pflanze im Wind hin und her weht, desto weniger Verletzungen am Stamm.
• Pflanze beim Gießen unbedingt trocken halten. Sorgen Sie vor allem dafür, dass die Blätter und der Stamm nicht nass werden. Der Pilz wird erst durch Feuchtigkeit aktiv.
• Für gute und regelmäßige Wasserversorgung und einen kühlen, schattigen Platz für die Wurzeln sorgen. Die Welke tritt häufig bei hohen Temperaturen auf und ist verhängnisvoll, wenn dann zu wenig Wasser vorhanden ist.
• Die Clematis in einen großen Topf mit sauberer Erde stellen, am besten unter einem Vordach.
• Befallene Pflanzenteile nicht auf den Komposthaufen werfen.
• Wenn Arten, die anfällig gegen Clematiswelke sind, an einer infizierten Stelle gepflanzt werden, ist der Boden erst zu erneuern.
Mit den oben genannten Hygienemaßnahmen und der Beigabe von Dünger kann das Problem der Clematiswelke wesentlich eingedämmt werden. Im Allgemeinen kann Folgendes gesagt werden: Je besser die Pflanze gedeiht, desto beständiger sie gegen Pilzerkrankungen ist.

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